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Pro-Pain
April 2007



Pro-Pain existieren bereits seit 1992 und erspielten sich im Laufe der Jahre eine solide Fanbasis, was man vor allem auf die Livepräsenz der Jungs auf den Bühnen zurückführen kann. Seit 1992 sind nun 15 Jahre verstrichen und ein paar Alben sind hinzugekommen. Mit „Age of Tyranny – The Tenth Crusade“ setzt man nun zum, wer hätte dies vermutet, zehnten Angriff auf die Nackenmuseln an.
Im Interview beantwortete Bassist und Sänger Gary Meskil die Fragen unseres Redakteurs Dominic Türk.
Viel Spaß!


Pro-Pain "Age of Tyranny" ist euer zehntes Album. Bist du ein wenig stolz drauf?
Ja, wir sind sehr stolz auf dieses Werk.

Wie war der Aufnahmeprozess für dich? War er wie immer oder etwas besonderes?
Die Aufnahmen waren schon etwas besonderes. Wir haben die Songs mit allen Mitglieder zusammen hier in Sarasota, Florida, arrangiert. Der Aufnahmeproress war diesmal etwas anders. Die Drums wurden in Sarasota in den Top Secret Studios im Juli 2006 aufgenommen. JC hatt alle Tracks innerhalb von drei Tagen auf einem alten Ludwig Kit eingespielt. Wir haben grundsätzlich drei verschiedene Spur-Versionen eines Songs aufgenommen und die beste genommen. Die Drumspur wurde hinterher mit Pro-Tools feinjustiert.
Im August und September waren die Gitarren im Klinger Studio in Pittsburgh an der Reihe. Die Leadgitarre wurde im November wieder in den Top Secret Studios aufgenommen. Der Gesang und Bass wurden ebenfalls im November dort aufgenommen.

Gab es schon Feedback zum Album?
Ja. Das Feedback was bis dato großartig!

Steckt eigentlich ein Konzept hinter dem Album?
Diese hier kommt einem Konzeptalbum am nähesten, aber es dreht sich nich um das, was einem der Titel suggeriert.

Wer ist für das Coverartwork verantwortlich?
Wir haben alle Facetten des Artworks, Layouts und Designs selbst in die Hand genommen.

Kann man sagen, dass wir das Zeitalter der Tyrannei heute haben?
Tyrannei ist überall. In den Vereinigten Staaten, da muss man gar nicht weit gucken. Sie wurden zu einer Art gesetzlosen Diktatur ohne eine wirkliche Opposition. Unsere Rechte und Freiheiten wurden für einen falschen Sinn von Sicherheit engeschränkt. Wirklich grausame Zeiten.

Meistens drehen sich die Texte im Hardcore und politische Themen. Ist "The Age of Tyranny" ein politisches Album?
Ja! Auch wenn es einziagrit darin ist, dass nichts generelles oder klischeebelastetes gesagt wird. Je weniger poltisch ignorant der Leser ist, desto mehr wird er die Texte genießen.

Pro-Pain Kannst du mir und den Lesern dann etwas über das Konzept jedes einzelnen Songs erzählen?
Klar.

The New Reality:
Die New Reality ist das, was wir unterworfen wurden in den letzten Jahren und weniger dem, was unsere Großeltern unterwirfen wurden seit der Passage im Federal Reserve Act von 1913. Der Tag, andem unser Währungssystem von den itnernationalen Bänkern übernommen wurde, war der Tag andem die neue Welt geboren wurde. Da wir nun im Zeitalter der Informationstechnologien leben, sieht es nach einem run in Richtung Globalisierung und einer neuen Weltordnung zu geben. Die neue Realität entfaltet sich quasi vor unseren Augen.

All For King George:
In diesem Song geht es darum, wie unser Land vorspielt ein freies Land zu sein, das von den Bürger regiert wird, während es in der Tat in Richtung einer Monarchie tendiert und sich zum Faschismus wandelt.
"King George" ist der Auserwählte, der durch das religiöse Recht an die Macht gekommen ist, um die biblische Prophezeihung zu erfüllen.

Pigs In Clover:
"Pigs In Clover" handelt von den Schattenorganisationen, die unsere Welt regieren (zum Beispiel das Amt für Auslandsbeziehungen, Bilderber Groupg uvm.). Die Bänker und die Köpfe der größten internationalen Firmen fällen viele Entscheidungen, die die Zukunft unseres Planeten betreffen. Folge dem Geld.

Beyond the Pale:
Dies ist ein Song über die Charade namens "Kampf gegen den Terror". Er ist fehlerlos in der Annahme, dass der Gewinner nicht festgelegt werden kann, und so immer weiterbestehen kann. Gut gegen Böse = Ignoranz.

Pro-Pain Three Minutes Hate:
Dieser Song ist ein "Ableger" des Intros von George Orwell´s "1984": "The 2 Minutes of Hate". Im Intro gucken die Parteimitglieder von Oceania ihren täglichen Film, der ihre Feinde, den Hass auf sie und die Prinzipen der Demokratie darstellt. Wir leben momentan in einem orwellanischen Albtraum und für den Sinn der Orginalität ... ich schrieb drei Minuten Hass.

Heads Will Roll:
Ein Song über die Gefahren von Ignoranz und Intolleranz. Viele Leute bilden sich ihre Meinung innerhalb weniger Sekunden, wenn es um wichtige Dinge geht, indem sie den Fernseher einschalten ohne zu realisieren, dass die Massenmedien schon vor deren Zeit gekauft und bezahlt wurden.
Je ignoranter jemand ist, desto einfacher kann man ihn einer Gehirnwäsche unterziehen. Leider ist die amerikanische Gesellschaft durch das Unterdrücken der Kinder in den Schulen über Generationen ein Opfer dieser Methoden geworden

Company Jerk:
Er ist über die religiöse Faszination, die unseren Präsidenten umgibt. Einige konservative Christen glauben, dass er von Gott auserwählt wurde, um die Prophezeihung zu erfüllen, die vielleicht das einzige ist, was er soweit richtig gemacht hat, wenn ich das hinzufügen darf. Andere Leute glauben, dass er der Antichrist ist.
Realistisch gesehen ist er nur eine Firmenhure, die zu 100% den großen Firmen und internationalen Bänkern unterworfen ist. Nur ein Comapny Jerk macht die Arbeit des Herrn (haha).

Impeach, Indict, Imprison:
Der Titel spricht für sich selbst (Entheben, anklagen, einsperren – Anm. d. Verf.). Ich glaube, wenn du die letzten Jahre rekapitulieren lässt, gibt es Gründe für die Amtsenthebung. Aber bis Dato ist nichts passiert. Wenn das kein Zeichen einer Diktatur ist, dann weiß ich nicht weiter.

Leveler:
Es gibt da ein altes Sprichtwort: Du kannst es nicht mit dir nehmen,w enn du gehst. Es ist ein Song über Gleichheit gegen Macht, Gier und Geld. Schlussendlich ist der Tod die ausschlaggebende Kraft. Im Ende sind wir alle gleich.

Pro-Pain Iraqnam:
Irawnam ist eine Analogie zwischen dem Krieg im Irak und dem in Vietnam. Sie sagen, dass wir nie aus unseren Fehlern gelernt haben und dass sich Geschichte wiederholt. Meiner Meinung nach wiederholt sich Geschichte nicht aus reinem Zufall. Geschichte wiederholt sich, weil es für jemanden finanzell rentabel ist.

Live Free (Or Die Trying):
Dieser Song ist über Absicht. Haben wir alle eine sich selbst erfüllende Determination? Sind wir alle bloß Teil des Problems und nicht der Lösung? Wenn wir alle Freiheit haben wollen, müssen wir sie uns verdienen.

Hast du eine spezielle Beziehung zu King George, oder warum gibt es einen Song über ihn?
Der Title ist politische Satire, obwohl der Text ernst gemeint ist.

Ist "live free or die trying" eine Maxime für dich?
Ja. Wir könnten alle etwas weniger Regierung in unserem Leben gebrauchen.

Werden wir Pro-Pain dieses Jahr auf deutschen Bühnen erleben können?
Ja, Pro-Pain werden im April und Mai durch Europa touren. Für mehr Information einfach auf unsere Homepage gehen.

Und nun eine Frage, an der kaum einer vorbeigekommen ist: Wie ist deine Ansicht zum Thema Internet (Filesharing, WebZines, etc.)?
Ich liebe das Internet für aktuelle Ereignisse, wie ich auch die alternativen Median mag. WebZines sind einfach großartig! Ich glaube zudem nicht an eine Art Internetpiraterie.

Dann bedanke ich mich und überlasse dir die letzten Worte an unsere Leser!
Ich danke dir für das Interview! Wir hoffen, dass ihr unser neues Album "The Age of Tyranny – The Tenth Crusade" antested. Wir sehen uns im April/Mai auf Tour!


Interview: Dominic Türk
Fotos: Sureshotworx








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Publiziert am: 2007-04-24 (2122 mal gelesen)

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