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Fair Warning




Fair Warning sind Anfang dieses Jahrtausends in der Versenkung verschwunden, da man sich auf dem europäischen Markt im Gegensatz zum asiatischen nicht etablieren konnte. Nun, fünf Jahre nachdem es still geworden war, meldet man sich mit einem neuen Album zurück.
Im Interview beantwortete Bassist Ule Ritgen die Fragen unseres Redakteurs Dominic Türk.
Viel Spaß beim Lesen!


Fair Warning Vor gut fünf Jahren seit ihr in der Versenkung verschwunden oder um es anders auszudrücken, ihr habt euch getrennt. Warum eigentlich?
Tommy wollte etwas anderes machen – ´Souldoctor´- und Helge hat dann ´Dreamtide´ gegründet. Aber so richtig getrennt haben wir uns eigentlich nicht, die Band war irgendwie nur auf Eis gelegt, mit allen Optionen.

Nun seid ihr wieder zurück. Hattet ihr so Sehnsucht nach einander oder wollt ihr es einfach noch einmal wissen?
Beides, ha,ha – außerdem war es einfach an der Zeit, ´ne neue Platte zu machen.

Eure Platten sind hier zulande und auch in Europa nicht so gut angekommen, aber dafür in Japan. Hast du eine Erklärung dafür?
In Japan gabs und gibts Rockmusik im Radio, das hilft. Aber auch in Europa bekamen wir z.B. im legendären englischen Magazin ´Kerrang´ oder im belgischen´Rock Report´ Höchstnoten und wurden sogar ausgezeichnet (´Album des Jahres´, etc.) – nur in Deutschland rümpfte der ´Metalhammer´ regelmässig die Nase.

Ihr bringt nun euer neues Album „Brother`s Keeper“ auf den Markt, doch zuvor wurden „Fair Warning“ und „Rainmaker“ neu aufgelegt. War es eure Idee oder die von Frontiers?
Das war unsere Idee – es gab die beiden Alben ja schon einige Jahre nicht mehr, die WEA kümmerte das nicht, aber ´ne Menge Leute mussten 30€ und mehr für teure Importe bezahlen. Das wollten wir gerne ändern und Frontiers waren gern dazu bereit.

Fair Warning Was steht hinter dem Titel „Brother`s Keeper“ bzw. welche Bedeutung hat er?
`Brothers Keeper´steht für eine bestimmte Lebenseinstellung, die auch unser Verhältnis untereinander in der Band gut beschreibt. Sie lautet: Kümmere dich um deine Freunde / Mitmenschen, nimm Anteil an ihrem Leben, freue dich mit ihnen, wenn es ihnen gut geht und stehe ihnen zur Seite, wenn es mal nich so gut läuft.

Wenn man sich das Cover so anguckt, könnte man auf die Idee kommen, dass jeder der „brother`s keeper“ des anderen ist, oder?
Genau - das gilt aber natürlich auch für die ´Sisters´.

Wer hatte die Idee für das Artwork? Es ist selten, dass sich eine Band vorne drauf zeigt.
Nicolaj Georgiew hatte die Photos von der Band gemacht, und sie gefielen uns einfach sehr gut. Kraftvoll und selbstsicher...

Eure Musik klingt mittlerweile reifer, erwachsener und hat deutlich mehr Bums. Seid ihr während der fünf Jahre Abstinenz auch gereift?
Natürlich war keiner von uns während dieser Zeit abstinent, ganz im Gegenteil, alle haben sehr intensiv und kreativ Musik gemacht. Aber gerade das lässt einen ja reifen und wachsen, und das Album spiegelt das eben wieder.

Bei „Generation Jedi“ stellt sich bei mir die Frage, ob ihr zu viel Star Wars geguckt hab. Habt ihr?
Nö, der Titel und die Soundzitate aus den Filmen beschreiben nur einfach das Thema sehr anschaulich, um das es geht.

Ein neues Album steht meistens in der Verbindung mit einer Tour. Wird es dieses oder nächstes Jahr eine geben?
Wahrscheinlich. We keep you posted.

Fair Warning Was können die Besucher, die euch noch nicht Live gesehen oder die DVD bestaunt haben, von euch Live erwarten?
Lasst euch überraschen – ihr werdet nicht enttäuscht sein.

Was macht ihr, wenn euer Neustart nicht so prickelnd wird?
Der Neustart war schon sehr prickelnd: es hat uns allen richtig Spaß gemacht, das Album aufzunehmen und einfach wieder zusammenzuarbeiten.
Wir sind sehr zufrieden und stolz auf das Ergebnis.
Die Reaktionen auf ´Brother´s Keeper´sind sehr gut – der Prickelfaktor ist also ziemlich hoch.

Dann bedanke ich mich und überlasse euch die letzten Worte an unsere Leser!
Ich weiß, dass ´ne Menge Leute lange auf dieses Album gewartet haben, Danke für eure Geduld! Wer Fair Warning noch nicht so gut kennt: Riskiert mal ´n Ohr, es lohnt sich.


Interview: Dominic Türk
Fotos: Frontiers Records








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Publiziert am: 2006-08-28 (2592 mal gelesen)

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