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U.D.O., Perzonal War, Phoenix Rising
26.01.2006, Matrix Bochum



Es war schwer sich an diesem Donnerstag Abend für ein Programm zu entscheiden. Es stand die Frage im Raum, ob man nach Essen zu Bolt Thrower geht oder sich U.D.O., die Band um Accept-Fronter Udo Dirkschneider, nach Bochum begibt. Ich begab mich nebst Begleitung zu zweiterem, da dort dank U.D.O.. Eine Menge Accept-Klassiker aufgetischt werden dürfte und zudem mit Perzonal War ein richtig geiler Support-Act mit dabei ist.


Phoenix Rising Den Anfang in der halb gefüllten Matrix durften jedoch Phoenix Rising machen, die von niemand geringerem als Grave Digger-Saitenschwinger Manni Schmidt unterstützt wurden. Die Musik sagte mir irgendwie nicht zu, obwohl ich auf teutonischen Stahl stehe, kann aber auch daran gelegen haben, dass nicht so wirklich Stimmung aufkommen wollte. Zudem möchte ich nicht die Leistung der Jungs herabsetzen, da es immer schwer ist als erste Band auf die Bühne zu müssen und den Anheizer zu spielen.

Nun war es an der Zeit eine Band auf die Bühne zu lassen, die mir mit ihrem neuen Output „When Times Turn Red“ mehr als nur einen Ohrwurm verpasst haben. Man merkte sofort, dass dies bei den anwesenden Leuten auch der Fall war, denn die Menge ging von Beginn an mit, weshalb die Mannen um den sympatischen Sänger und Gitarrist „Metti“ ein leichtes Spiel hatten, was bei dem Kaliber der Songs auch kein Wunder war.
Perzonal War Präsentiert wurde, wie nicht anders zu erwarten, Material der neuen Scheibe. Im Grunde bestand die Stelist, mit Ausnahme von „Born“ und „Devil In My Neck“, nur aus Songs von „When Times Turn Red“. Angefangen mit „When Time Turn Red“ und dem Knaller „In Flames“ spielte man sich über „The Unbeliever“, „For The Last Time“ und „5 More Days“ hin zu den eben angesprochenen Songs „Devil In My Neck“ und „Born“.
Als Fazit kann man im Grunde ein Wort grundlos in die Welt setzen: Geil!

Setlist Perzonal War:
When Time Turns Red
In Flames
The Unbeliever
For the Last Time
5 More Days
Devil In My Neck
Born

Perzonal War Um 21.45 Uhr war es nach gut 30-minütiger Umbaupause Zeit die Bühne für unseren „kleinen“ Tarnklamotten-Freak Udo frei zu machen. So wirkliche Tarnklamotten hatte Udo an diesem Abend allerdings nicht an, was dem ganzen Treiben, was zu sehen war, keinen Abbruch bescheren sollte, denn was sich nach einem kleinen Intro auf der Bühne der Matrix abspielte bedarf eigentlich nicht vieler Worte.
Man eröffnete das Set mit „Mission No. X“, welches nahtlos in „24/7“ überging. Das ganze wurde mit einer guten Lichtshow unterlegt. Der Sound war für Matrixverhältnisse recht gut, weshalb man doch ordentlich Spaß in den Backen hatte.
Auch über die restliche Songauswahl muss man nicht meckern, denn es war für jeden etwas dabei. Die obligatorischen Accept-Klassiker wie „Princess of the Dawn“, „Metal Heart“, „Balls to the Wall“ und „Fast As a Shark“ waren natürlich auch im Gepäck.
U.D.O. Sehr interessant war die Tatsache, dass Udo während des Autritts mehrmals das Outfit wechselte, was man normal nur von Pop-Diven gewohnt ist. Mit dem Wechsel unterstrich er aber Songs wie „Mean Streets“, bei dem er mit Mönchskutte und Ochsenziemer auf der Bühne stand, oder „Man and Machine“, bei dem er ein etwas futuristischeres Outfit wählte. Die übrigen Mannen brauchten sich keinesfalls hinter Herrn Dirksch
neider verstecken. Alle Musiker harmonierten top und spielten die Songs auf den Punkt. Genug Bewegung war ebenfalls vorhanden, wodurch das Treiben nicht zu statisch wirkte, da man auf der Bühne recht wenig Platz hat sich zu bewegen.

Nach zwei Stunden war der Spuk dann vorbei, man konnte fröhlich aus dem Bunker gehen und glücklich in's Bett fallen.

U.D.O. Setlist U.D.O.:
Mission No. X
24/7
Independence Day
Trip to Nowhere
Bullet and the Bomb
Mean Streets
Heart of Gold
Blind Ryes
Cry Soldier Cry
Princess of the Dawn
Thunderball
They Want War
Animal House
Man and Machine
Mad For Crazy
Holy
Cut Me Out
Metal Heart
Balls to the Wall
Fast As a Shark


Bericht: Domininc Türk
Fotos: Nathalie Mohr








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Publiziert am: 2006-02-15 (2676 mal gelesen)

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